Freitag, 27. Januar 2023

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Gute Reise!

"Eine Dame lebt in Venedig, / die ist mit achtzig noch ledig. / Sie beklagt sich nicht, / sie lächelt und spricht: / „Vielleicht war das Schicksal mir gnädig.“

Die Limericks, die Sie an dieser Stelle immer lesen, stammen alle von Ole Haldrup. Sein „Buch der Limericks“ (2003), dazu „Lirum, Larum, Limerick“ (2004) und „Das Geheimnis der fünften Zeile" (2007) sind zu beziehen über: Nereus-Verlag, Susanne Happle, Johann-von-Werth-Straße 6, 79100 Freiburg, Telefon 0761-403802, nereus-verlag @gmx.de. (gk)

"Rumzicken verboten!"

Deutschland ist schön: In Waldeck-Frankenberg (I) / Am Edersee / Eine Einführung in die nordhessische Region

Von Günther Koch/Life-Magazin

Die Region ist touristisch nicht nur, aber vor allem durch den Edersee bekannt. Fotos: Koch

Herzhausen/Waldeck – Eine Kurve noch, dann führt die Bundesstraße 252, aus Richtung Süden, aus Richtung Frankenberg kommend, bei Herzhausen geradeaus weiter nach Korbach, Kreisstadt des nordhessischen Landkreises Waldeck-Frankenberg. Rechts biegen zwei kleinere Straßen Richtung Osten ab, die Kreisstraße 59 südlich bis Asel-Süd, wo sie überraschend in einer Sackgasse endet, weil die Natur hier Vorrang hat, die Kreisstraße 31 nördlich Richtung Vöhl und weiter nach Waldeck. Wir sind am Edersee in der Natur- und Nationalparkregion Kellerwald-Edersee.

Das Nationalparkzentrum Kellerwald liegt direkt an der B252, die die Region gut anbindet.

Programm für drei Tage

Es sind sommerschöne Sonnentage Mitte Juni. Die Hitze macht zunehmend jedoch nicht nur Menschen, Tieren und Pflanzen, sondern bald wohl auch, wenn es mit dem anhaltend trockenen Wetter so weitergeht, wieder einmal dem See zu schaffen. Für unseren Aufenthalt hat uns der in Korbach ansässige Touristik Service Waldeck-Ederbergland stellvertretend für die, die einmal ein verlängertes Wochenende hier verbringen wollen, ein Programm für drei Tage zusammengestellt:

Zur blumigen Idylle in Harbshausen gehört die Oma auf der Bank, die strickt.

Oder mal selbst aufs Wasser

(Tag 1) Nationalparkzentrum Kellerwald auf dem Vöhler „Weg zur Wildnis“, Wildtierpark Edersee mit Buchenhaus im waldreichen „Reich der Buchen“ sowie TreeTopWalk auf dem Baumkronenweg und Waldlehrpfad mit vorgelagertem Eichhörnchenpfad nahe Rehbach. (Tag 2) Fahrt mit der Personenschifffahrt Edersee, Schloss Waldeck samt Museumsbesuch, Titel der aktuellen Ausstellung „Hinter Schloss und Riegel“, sowie Edertalsperre mit Staumauer. (Tag 3) Für Minigolfer, Quadfahrer oder Sommerrodler ein Ausflug auf die über 4300 Quadratmeter große Adventure-Anlage im Waldecker Stadtteil Nieder-Werbe, Fahrt mit der Eder-Draisine in Edertal – „oder“, schlägt Touristik-Service-Mitarbeiterin Susanne Fobbe vor, „mal selbst aufs Wasser“, zum Wasserski etwa oder zum Paddeln im Stehen.

Campen ist beliebt in der Region am Edersee, genauso wie die moile Eisdiele.

Von der Bundesstraße ab nach Asel-Süd

Wir folgen teils dem, was uns die Korbacher vorgeschlagen haben, fahren aber schon vorher von der Bundesstraße nach Asel-Süd ab. Auf dem Dauer-Campingplatz und in der Wochenendhaus-Siedlung dort geht es vor dem Wochenende noch eher geruhsam zu. Die Verkäuferin im in unmittelbarer Nähe zum Strand geparkten Eiswagen des Korbacher Eissalons Dolomiti bereitet sich so langsam auf das Mittags- und Nachmittagsgeschäft vor, hofft darauf, „dass uns Corona dieses Jahr nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht“.

Der Edersee bietet Wassersport-Möglichkeiten – auch wenn Ziegen meckern.

Schaukelnde Segelboote, rhythmische Ruderer

Segelboote schaukeln festgezurrt auf dem Wasser, durch das Ruderer hinter einem großen Tretboot-Schwan ziemlich weit draußen rhythmisch pflügen. An einem Anleger scheint ein kleiner Junge das Paddeln im Stehen schon umsetzen zu wollen, indem er auf wackligen Beinen – leider immer wieder vergeblich – versucht, auf einem Surfbrett Halt zu finden; wenigstens hat er eine Schwimmweste an. Die Ziegen auf einer Wiese etwas weiter oben über dem See dürfte all das kaum interessieren; sie meckern trotzdem unentwegt, obwohl ein Schild am Zaun mahnt: „Rumzicken verboten!“ Außerdem hat da offenbar jemand seine nur noch von Schnürsenkeln notdürftig zusammengehaltenen Wanderschuhe vergessen, die beide gleich über der Sohle nach vorn komplett offen sind ...

Da muss jemand ganz schön weit gewandert sein bis zum (Schwanen-)See ...

Erst versunken, dann restauriert und denkmalgeschützt

Asel ist das Dorf, das mit seinen Ortsteilen Asel und Asel-Süd an beiden Seiten des Sees liegt. Früher hat eine etwa 60 Meter lange Brücke mit vier Bogen hier über die Eder geführt. Dann sind Pläne zum Aufstauen des Flusses konkret geworden. Umsiedlungen fanden statt; insgesamt sollen es etwa 900 Personen gewesen sein, die im Bereich des gesamten Sees ihre Heimat aufgeben und sich an anderer Stelle neu niederlassen mussten. Der Übergang verlor seine Bedeutung, verschwand in den Fluten, als Luftlinie etwa siebeneinhalb Kilometer östlich von 1908 bis 1914 die Edertalsperre entstand. Ab einem bestimmten Pegelstand soll der Übergang wieder sichtbar sein. Eine Warnboje („Untiefe, Brücke Asel, 235,0 m ü. NN“, also über Normal Null) weist auf das versunkene, restaurierte und denkmalgeschützte Bauwerk hin. Auch Asels kleine Kirche, heißt es, wäre im See untergegangen, hätte der heutige Gemündener Stadtteil Lehnhausen sie damals nicht gekauft und als Schule 1915 in der eigenen Gemeinde an der Wohra wieder aufgebaut.

Schloss Waldeck, das Wahrzeichen, war einst eine Festung mit Kanonen.

Am Pranger auf Schloss Waldeck und „Hinter Schloss und Riegel“

Rundfahrt um den See. Kurz vor Vöhl biegen wir ab, erreichen über Basdorf und die Halbinsel Scheid Waldeck, knapp 7000 Einwohner, Luftkurort, Nationalparkstadt inmitten des Waldecker Berglands und noch im äußeren Einzugsbereich des Naturparks Kellerwald-Edersee. Wahrzeichen der Stadt und des Landkreises ist das gut 400 Meter hoch über dem See thronende Schloss, eine Burganlage aus dem 12. Jahrhundert auf steilem, felsigem, an den Hängen bewaldetem Berg, von dem aus man weit über den per Gondelbahn verbundenen See mit der Sperrmauer und in den Kellerwald rüber schauen kann. Die vollständig erhaltende Höhenburg, früh in öffentliches Sondervermögen, danach in die Waldeckische Dominalverwaltung übergegangen, war Festung, Residenz, Wohnstätte, Gefängnis, Zucht- und Arbeitshaus, ist heute Hotel und Restaurant. Bergfried, Pulverturm, Kanonen und rekonstruierter Pranger stehen noch.

Personenschiff „Stern von Waldeck“. Wer will, kann über die Talsperre spazieren.

Hochwasserschutz, Stromerzeugung, Fluss- und Kanalregulierung

Es geht wieder runter zum See. Dessen wichtigste Zahlen: 11,8 Quadratkilometer groß. Fast 200 Millionen Kubikmeter Stauraum, damit nach Fläche zweit-, nach Volumen drittgrößter Stausee in Deutschland. 28,5 Kilometer lang. 1,2 Kilometer breit. Gesamte Uferlänge 69,4 Kilometer. Bei Vollstau knapp 42 Meter tief. Einzugsgebiet immerhin 1443 Quadratkilometer. Weil die Wasserkraft des Sees nicht nur dazu genutzt wird, vor Hochwasser zu schützen und Strom zu erzeugen, sondern auch Weser und Mittellandkanal zu regulieren, kann es vorkommen, dass nach regenarmem Spätsommer und Herbst große Teile des Sees trocken liegen. Sumpfgräser entwickeln dann auf dem Boden eine grüne Vegetation. Extremes Niedrigwasser macht neben der alten, noch gut erhaltenen, überfluteten Ederbrücke bei Asel zudem Überreste ehemaliger Dörfer wie die Klosterkirche Berich oder den Friedhof Bringhausen wieder sichtbar. Durch Hitze und Dürre soll der See – Stand 1. September 2022 – nur noch 220,5 Meter über Normal Null Pegelhöhe und 14 Prozent Füllstand gehabt haben. Zum Vergleich: Ende April 2022 ist er den Angaben zufolge noch komplett gefüllt gewesen.

Die Staumauer ist gigantisch. Sogar ein Edertaler Trauzimmer gibt es hier.

„Aber das ist nichts, was einen beunruhigen sollte“

Wir gehen über die gigantische, nach der Bombardierung 1943 noch im selben Jahr wieder aufgebaute Staumauer. 48 Meter hoch. Sohlenlänge 270 Meter. Sohlenbreite 36 Meter. Kronenlänge 400 Meter. Kronenbreite 6 Meter. Talsperren-Wärter Stephan Daude aus Edertal beeindruckt vor allem die Mauer an der Nordseite, wo die Überläufe sind. Mehrmals täglich gehe er die etwa 200 Stufen hinunter. Durch schwere Stahltüren führe der Kontrollgang ins Innere, das an einen Bergwerksstollen erinnere. Die Wände seien schroff und kantig. Temperatur konstant 9 Grad Celsius, der Boden feucht, es tropfe ein wenig. Dass bei einer steingemauerten Wand ein bisschen Wasser durchkomme, sei normal, zitiert die Edersee-Marketing-Gesellschaft Daude auf ihrer Internetseite: „Absolut wasserfesten Mörtel gibt es nicht. Aber das ist nichts, was einen beunruhigen sollte, dafür gibt es eine Drainage und Pumpen, die aber wenig zu tun haben.“ Der Gang befindet sich demnach etwa 40 Meter unter der Wasseroberfläche, also mitten im See. Es handelt sich hier um eine Schwergewichtsmauer, die allein durch ihr Gewicht dem Wasserdruck standhält. Dabei sei es nicht ausschlaggebend wie lang der See, sondern nur wie tief die Wassersäule vor der Mauer sei. Originelle Besonderheit am Rande: Die Talsperren-Gemeinde Edertal hat auf der Mauer ein Trauzimmer ihres Standesamtes eingerichtet. Wer sich also traut ...

Wisente sind im Wildpark genauso zu sehen wie verschiedene Greifvögel.

Vorm Abheben geht es erst einmal um Erleichterung

Rund um den See gibt es Sehens- und Lohnenswertes wie Aquapark, Sperrmauermuseum und Uhrenkopf-Aussichtsmöglichkeit in Hemfurth, Ruine Ehrenburg bei Marienhagen, Fledermauslehrpfad bei Asel, Hünselburg und Maislabyrinth bei Basdorf sowie den Kletterpark bei Rehbach. Nicht weit von der Staumauer im Waldgebiet Bericher Holz am Hammerberg ist 1970 der 80 Hektar große Wildpark eröffnet worden. Dessen Rundweg ist etwa zweieinhalb, mit Seitenwegen vier Kilometer lang. An Tierarten zählt der Park Auerwild, Birkwild, Damwild, Fischotter, Greifvögel wie Adler, Eulen, Geier, Falken, Milane und Uhus, Luchse, Muffelwild, Rotwild, Schwarzwild, Steinwild, Waschbären, Wildkatzen, Wildpferde, Wildschweine, Wisente, Wölfe und Ziegen auf. Die asiatischen Steppenadler in der Greifvogelstation („Bitte nicht füttern“) haben im Mai gerade erst Nachwuchs bekommen. Die Nachzucht 2022 besteht aus zwei schwarzweiß-flauschigen Rackern, die sich, so scheint es, abgesprochen haben und immer wieder ihre kleinen Flügelansätze hoch und runter bewegen, als übten sie bereits das Fliegen. Nicht ohne aber sich vorher schnell nochmal hinten zu erleichtern. Vielleicht lässt sich so ja auch später leichter abheben. Hoch über den Edersee und die Buchenwald-Wildnis Kellerwald.     

Info Waldeck-Frankenberg I

Der Landkreis im Westen Nordhessens am Übergang des Rheinischen Schiefergebirges ins Hessische Bergland ist flächenmäßig mit 1848 Quadratkilometern der größte im Bundesland, zählte zuletzt über 156 500 Einwohner. Ausgedehnte Wälder und die Eder, die den gleichnamigen See speist, prägen die Mittelgebirgslandschaft. Die beiden größten Städte sind Korbach im Nordteil sowie Frankenberg im Südteil. Korbach ist zugleich Kreisstadt. Daneben gehören etwa noch Bad Wildungen, Bad Arolsen, Volkmarsen, Waldeck, Edertal, Willingen, Allendorf/Eder, Battenberg und Diemelstadt zu den größeren Orten in der Region, die auch Burg- und Kellerwald umfasst. Wichtige Flüsse neben der Eder sind Diemel, Twiste, Itter und Orke, wichtige Seen neben dem Edersee Diemel- und Twistesee. Drei persönliche Tipps noch: Nach Willingen, in den Sommer- und Winterurlaubsort im Waldecker Upland. Nach Bad Wildungen mit Bummel durch die Altstadt, über den Wochenmarkt oder zum Besuch des Gitarrenfestivals. Und nach Reinhardshausen zum Burger-Essen im "Worschtkopp"-Imbiss mit Regionalladen.

Info Waldeck-Frankenberg II

Als Wahrzeichen des Landkreises gilt Schloss Waldeck am Nordufer des Edersees. Die Korbacher Spalte ist eine 20 Meter tiefe, bis zu 3,50 Meter breite und etwa einen Kilometer lange wichtige Lagerstätte für Fossilien. Der seit 2004 existierende und 2011 zum Weltnaturerbe erklärte Nationalpark Kellerwald-Eder ist einer von 14 in Deutschland und einziges Schutzgebiet dieser Art in Hessen. Für Wanderer: Auf dem 68 Kilometer langen Urwaldsteig, einem Rundwanderweg mit sechs Etappen, lässt sich speziell die Edersee-Region ganz gut erkunden. Der sogar 156 Kilometer lange Kellerwaldsteig führt auf zwölf Etappen ab Frankenau neben dem Landkreis Waldeck-Frankenberg auch noch durch den Landkreis Schwalm-Eder. Klimamäßig liegt Waldeck-Frankenberg im gemäßigten Bereich. Als Möglichkeit zur Einquartierung bietet sich in Ellershausen bei Frankenau das Romatik-Hotel Landhaus Bärenmühle (Vier-Sterne-Niveau, 15 Zimmer/Suiten, im Tal der Mühlen am Lengelbach gelegen, ländlich-elegant mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, Wellness mit Sauna, Naturgarten, Naturbadeteich, www.baerenmuehle.de) an. Zu kulinarischen Spezialitäten der Region gehören neben klassischen Fleisch-, Wildgerichten Ahle Worscht und Schepperlinge als eine Art Kartoffelpuffer.

Touristische Organisationen

... gibt es in Waldeck-Frankenberg einige, bei denen Interessierte aber schnell den Überblick verlieren könnten. Klaus Dieter Brandstetter, Geschäftsführer der Touristik Service Waldeck-Ederbergland GmbH, klärt auf. In Hessen gilt das Drei-Ebenen-Modell, bei dem es auf lokaler Ebene in der nordhessischen Region diese touristische Arbeitsgemeinschaften gibt: Marburg Stadt-und Land Tourismus GmbH, zuständig für den Burgwald (Erwin-Piscator-Haus, Biegenstraße 15, 35037 Marburg, Telefon 06421-99120, www.marburg-tourismus.de), Ederbergland Touristik, zuständig für Allendorf/Eder, Battenberg, Bromskirchen, Frankenberg/Eder und Hatzfeld (Untermarkt 12, 35066 Frankenberg/Eder, Telefon 06451-717672, www.ederbergland-touristik.de), Edersee Marketing GmbH, zuständig für Bad Wildungen, Edertal, Frankenau, Lichtenfels, Vöhl und Waldeck (Hemfurther Straße 14, 34549 Edertal, Telefon 05623-99980, www.edersee.com), Tourist-Information Willingen (Am Hagen 10, 34508 Willingen/Upland, Telefon 05632-9694353, www.willingen.de), Tourist-Information Diemelsee (Kirchstraße 6, 34519 Diemelsee, Telefon 05633-91133, www.diemelsee.de), Tourist-Information Korbach (Professor-Bier-Straße 15, 34497 Korbach, Telefon 05631-53232, www.korbach.de) und Touristik-Service Bad Arolsen, zuständig für Bad Arolsen, Diemelstadt, Twistetal und Volkmarsen (Große Allee 24, 34454 Bad Arolsen, Telefon 95691-801240, www.bad-arolsen.de). Als Mittler zwischen übergeordneter Destinationsebene, hier: GrimmHeimat NordHessen, lokaler Ebene und Landesebene gibt es den Funktionalpartner, dessen Position für den Landkreis Waldeck-Frankenberg von der Touristik Service Waldeck-Ederbergland GmbH (Auf Lülingskreuz 60, 34497 Korbach, Telefon 05631-954359, www.waldecker-land.de) wahrgenommen wird.

Service Anreise

Die nächsten Autobahnanschlüsse sind die bei Diemelstadt auf der A44 und bei Fritzlar auf der A49. Wichtigste Zubringerstraße in die Region ist die Bundesstraße B252, die Marburg über Frankenberg, Korbach und Bad Arolsen mit Warburg und Paderborn verbindet. Der Edersee ist am besten über die Bundesstraßen B251, B252 und B485 erreichbar. Züge verkehren auf den Strecken Volkmarsen-Bad Arolsen-Korbach, Brilon Wald-Willingen-Korbach, Marburg-Frankenberg-Korbach und Wabern-Bad Wildungen. 55 Kilometer sind es vom Edersee zum Flughafen Kassel-Calden, 90 zum Flughafen Paderborn/Lippstadt und 165 bis zum Flughafen Frankfurt/Main.

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KoCom/Fotos: Günther Koch

12. Oktober 2022