Donnerstag, 19. März 2026

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GALERIA AUTO Toyotas neuer Yaris Cross. Foto: Toyota
GALERIA AUTO Fiats neuer Elektro-600. Foto: Günther Koch
GALERIA AUTO Die Honda-SUV im Dreier-Pack. Foto: Günther Koch
GALERIA AUTO Mitsubishis Kleinwagen Colt ist wieder da. Foto: Günther Koch
GALERIA AUTO Mission possible mit Abarths neuem Elektro-500e. Foto: Günther Koch

Blinklicht

"999"

Tempolimit-Anzeige in einem Kleinwagen bei unserem "Auto im Alltag"-Test. (gk)

"Soll ich Sie mal zusammen mit dem Auto fotografieren?"

Netter Passant, der gesehen hat, dass wir Aufnahmen von einem sportlichen Testwagen gemacht haben. (gk)

"Geh' Ford"

Abgewandelter "Geh' fort"-Fernsehspruch von Heinz Becker/Gerd Dudenhöffer. (gk)

Honda HR-V

Diesmal im Test als Hybrid in Advance-Ausführung

Von Günther Koch/Life-Magazin

Die überarbeitete aktuelle Auflage des Softroaders ist bei uns seit 2025 am Start. Foto: Koch

Er ist markenintern zwischen dem kleineren Jazz und dem größeren CR-V positioniert, wird als Softroader bezeichnet und seine Abkürzungsbuchstaben stehen in Europa für Hybrid Recreation Vehicle: Wir haben den HR-V von Honda jetzt als einzig verfügbaren Hybrid e:HEV mit Frontantrieb und Automatik in Advance--Ausführung zur Probe gefahren. Auto: Fünftüriger Fünfsitzer. Segment: B-Crossover-Klein-SUV. Produktion: Für Europa in Japan. Eingeführt: 1998 erste Generation. 2015 zweite Generation. 2021 dritte Generation. 2025 überarbeitete Version. Konkurrenten: Aus deutscher Sicht etwa Ford Kuga, Opel Mokka, VW T-Roc. Sonst unter anderem Hyundai Kona, Kia Niro, Mazda CX-30, Renault Arkana, Toyota CH-R. Länge: 4,34 Meter. Breite: 2,02 Meter. Höhe: 1,58 Meter. Radstand: 2,61 Meter. Leergewicht: 1452 Kilo. Design: Coupéhaft. Verarbeitung: Gut. Anmutung: Standesgemäß. Innenraum: Nicht ganz so leise. Variable Rückbank mit im Boden versenkbaren magischen Magic Seats Sitzen. Gepäckabteil: 319 bis 1289 Liter. Cockpit: Lobenswert, dass es primär noch auf haptischen Tasten basiert. Separate Klimabedieneinheit. Bedienung: Relativ rasch im Griff. Antrieb*: Effizienter selbstladender Vollhybrid aus 107-PS-Verbrenner und 131-PS-Elektromotor. Kombiniert mit Automatik. Fahren: Flott dank Doppelherzkraft. Drei Fahrmodi. Normal, Econ, Sport. Elektromotor treibt Vorderräder an. Der recht präsent wirkende Verbrenner erzeugt meist als Generator Strom. Fahrwerk: Ziemlich ausgewogen. Lenkung: Gibt zumindest noch ausreichende Rückmeldung von der Straße. Bremsen: Sorgen für standfeste Verzögerung. Räder: 18-Zoll-Leichtmetall mit 225er-Reifen. Ausstattung: Drei Stufen. Elegance, Advance, Advance Style. Für die Klasse der Kleinwagen-SUV standesgemäßes Serien-, Sicherheits- und Komfortpaket mit wichtigsten elektronischen Assistenzen (www.Honda.de). Baureihe: Fängt preislich bei 34 400 Euro an, geht hoch bis 39 300. Fazit: Nicht ganz billig. Dafür aber gutmütiges Fahrzeug mit ordentlichen Platzverhältnissen moderner Hybridtechnik und sicheren Fahreigenschaften.

Technische Daten

Motor: Vierzylinder-Benziner plus Elektromotor. Hubraum: 2,0 Liter. Leistung: (Verbrenner) 79/107, (Elektromotor) 96/131 kW/PS. Maximales Drehmoment: (Verbrenner) 131, (Elektromotor) 253 Newtonmeter. Beschleunigung: 10,6/10,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit: 170 Stundenkilometer. Antrieb: Front. Getriebe: Automatik. Umwelt: Testverbrauch laut Bordcomputer 6,1 Liter pro 100 Kilometer, nach WLTP kombiniert 122 Gramm Kohlendioxidausstoß pro Kilometer bei angegebenen 5,4 Litern Mixverbrauch. Abgasnorm: Euro-6d. Grundpreis: Je nach Ausstattung 34 400, 36 500, 39 300 Euro.

*(Unsere zweiwöchigen „Auto im Alltag“-Praxistests finden weitgehend standardisiert auf normalen Orts-, Landstraßen- und schnelleren Autobahnfahrprofilen bei dennoch eher moderater und möglichst konstanter Fahrweise ohne häufigere Lastwechsel statt. Wo sie vorhanden sind, probieren wir ebenfalls die unterschiedlichen Fahrprogramme aus. Mit dafür vorgesehenen SUV-Modellen wechseln wir zudem für eine etwa mittellange Strecke vom Asphalt ins Gelände)

KoCom/Fotos: Günther Koch

16. Februar 2026