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"999"

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"Soll ich Sie mal zusammen mit dem Auto fotografieren?"

Netter Passant, der gesehen hat, dass wir Aufnahmen von einem sportlichen Testwagen gemacht haben. (gk)

"Geh' Ford"

Abgewandelter "Geh' fort"-Fernsehspruch von Heinz Becker/Gerd Dudenhöffer. (gk)

Italienische Frische

Alfa Romeo hat Kompakt-SUV Tonale überarbeitet / Es gibt ihn als Mildhybrid, Plug-in und als Diesel

Von Günther Koch

Der aufgefrischte Tonale ist der mittlere der drei Alfa-SUV. Foto: Koch

Frankfurt/Main – Erste Generation, erstes Facelift: In der Klassikstadt in Frankfurt/Main hat Alfa Romeo gerade die aufgewertete Auflage seines im Premiumbereich angesiedelten C-Segment-Kompakt-SUV Tonale vorgestellt. Der war bei seiner Premiere 2022 das erste elektrifizierte Modell der Marke. Markenintern ist der Tonale zwischen dem kleineren Junior und dem größeren Stelvio platziert. Er tritt im Volumenbereich etwa gegen Konkurrenten wie Ford Kuga, Kia Sportage, Renault Austral und VW-Tiguan an.

Auf Stellantis-Plattform

In Italien gebaut, läuft der Tonale auf einer Stellantis-Konzernplattform vom Band. Bei den Abmessungen kommt er aktuell in der Länge auf 4,52, in der Breite auf 1,84 und in der Höhe auf 1,80 Meter bei einem Radstand der 2,63 Meter misst. Der Kofferraum fasst 500 bis 1550, bei der Spitzenmotorisierung, dem Plug-in-Hybrid, sind es 385 bis 1430 Liter. Die Verarbeitung wirkt weiterhin recht solide, die Anmutung in den besser ausgestatteten Versionen wertiger.

Von den legendären Modellen

Das Design ist laut Alfa von den legendäreren Modellen aus der Historie der italienischen Traditionsmarke inspiriert. Die optischen Neuerungen zeigen sich vor allem an der Front: So sitzt das Nummernschild statt wie vorher seitlich versetzt jetzt mittig. Zudem ist der Kühlergrill, der typische Alfa-Romeo-Scudetto, neugestaltet. Auch die Lufteinlässe sind überarbeitet worden.

Verschiedene Motorisierungen

Beim Antrieb steht ein 130-PS-Turbodiesel zur Wahl, angetrieben über die Vorderräder über ein Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Der Hybrid, italienisch Ibrida, legt noch eine Schippe drauf. Bei ihm, mit einer Sieben-Gang-Doppelkupplungsautomatik bestückt und ebenfalls vorderradangetrieben, sind auf 48-Volt-Basis ein 174-PS-Turbobenziner und ein 20-PS-Elektromotor miteinander kombiniert, was elektrische Unterstützung etwa beim Rangieren, im Stau, beim Anfahren oder beim Beschleunigen erlaubt. Die Batterie wird durch einen Riemen-Starter-Generator geladen. Bliebe an der Spitze noch der Plug-in-Q4 Allrad mit im System 270 PS, die sich, verbunden hier mit einer Sechs-Gang-Automatik, aus einem 150-PS-Turbobenziner und einem 122-PS-Elektromotor zusammensetzen.

Plus Sport-Sondermodell

Die vier Ausstattungslinien samt Sondermodell zum Marktstart heißen Tonale, Sprint, Ti, Veloce und Sport Speciale. Schon im Basismodell Standard sind etwa schon Voll-LED-Scheinwerfer, Digitalinstrumentierung, Infotainment, Smartphone-Einbindung, Fahrdynamikregelung, Fahrkontrolle, Geschwindigkeitsassistenz, Verkehrszeichenerkennung, abgeflachtes Sportlenkrad, Sitze mit Kunstlederbezügen und 17-Zoll-Leichtmetallräder mit 215er-Reifen.

Gleich zwei Adaptivfahrwerk-Varianten

Die ausreichend direkte Lenkung, das elektronische Sperrdifferenzial und das Adaptivfahrwerk, von dem es sogar gleich zwei Varianten gibt, stehen samt entsprechender Einstellungsmöglichkeiten für mehr Dynamik beim Fahren. Der neue Tonale zeigt insgesamt mehr Sportlichkeit und Charakter. Das Design ist aufgefrischt. Innen hat eine Weiterentwicklung stattgefunden. Es gibt zusätzliche Farben und erweiterte Ausstattungsinhalte. Neue Technologien in den Bereichen Infotainment und Konnektivität sind an Bord. Das Zentralinstrument ist 12,3-Zoll groß, der Touchscreen 10,25 Zoll. Teilautonomes Stufe-2-Fahren ist möglich.

Preise fangen bei 41 400 Euro an

Alles in allem: Die Antriebseinheit könnte unterm Strich noch etwas besser miteinander harmonieren, das Fahrwerk komfortabler federn, die Lenkung noch etwas mehr Fahrgefühl vermitteln. Auch könnte die Rundumsicht besser sein. Punkten kann der Italiener dagegen mit guter Verarbeitung, umfangreicher Komfortausstattung und höherem Sicherheitsniveau. Die Preise beginnen jetzt bei 41 400 Eurol, gehen hoch bis 62 100. Der Q4-Allrad-Ibrida-Plug-in fängt bei 52 300 Euro an. Der Diesel findet sich ab 41 500 Euro in der Liste. Marktstart soll noch November sein.

KoCom/Fotos: Günther Koch

26. November 2025